Montag, 15. November 2010

die Political Correctness auf Deutsch

Auf englisch haben wir ein Kampf mit unserem Sprache. ein paar Leute glaubt, dass die Titeln unausgewogen. Mann sagt nicht "secretary" sondern "administrative assistant" oder nicht mehr "actress" sondern "actor" eben als sie ein Schauspielerin ist.

Aber gab es dieses Streit noch auf Deutsch? In meinem Erfahrung, können man viele Titeln ein person geben.
Zum Beispiel: der Kellner. Wenn es einen Mann gibt, sagt man Kellner. Wenn es eine Frau gibt sagt man Kellnerin. Aber wenn es beides gibt? Ich habe "die Kellner und Kellnerinnen" gelernt, aber ich habe oft "KellnerInnen" gesehen, und oft einfach "Kellner" gehört.

Die komischste Variante, KellnerInnen, bedeutet Kellner und Kellnerinnen. Das I in der Mitte ist ein Innenmajuskel, und in meiner Meinung sieht sehr kömisch aus.

Ich erinnere mich auch an einem Wort, die ich als Deutsch I student gelernt hat. Krankenschwester war ein Frau, die Ärtzen hilft. Aber heutzutage gab es Männer, die als "Krankenschwester" arbeiten. Ich habe an einem Wörterbuch geguckt, und ein neues Wort, Krankenpfleger, gelernt.

Bastian Sick hat einen Artikel über das geschrieben (Liebe Gläubiginnen und Gläubiger) und er ist zynisch drüber. In dieser Artikel gab es eine Firma, die nur inklusiv ist, um Frauen zu werben und konkurrenzfähig zu bleiben. Er beschreibt das Innenmajuskel als "einem umstrittenen typographischen Notbehelf."

Was glaubst du? Brauchen die Deutschen einen Innenmajuskel, um Gleichheit zu haben? Wenn nicht, wie sollen sie Männer und Frauen ansprechen? Welches Plural ist das Beste? Gab es deutsche Berüfe, die neue Titel brauchen?

Kommentare:

  1. Ich glaube, dieser Artikel ist das beste, die wir bis jetzt von Sick gelesen haben. Ich mag deine Beschreibung der Pluralformen; meiner Meinung nach sind sie verwirrend und auch manchmal komisch. Ich weiss wirklich nicht, wie ich mich über diese Titeln fühle. Als Frau werde ich manchmal frustriert, wenn man nur männliche Pronomen benutzt. Ich weiss, dass die Pronomen am Ende nicht besonders viel bedeuten, aber wenn man immer nur männliche Pronomen liest, fühlt man, als ob man unsichtbar ist. Deswegen mag ich die männliche und weibliche Titeln, weil sie wenigstens versuchen, die Frauen sichtbar zu machen. Und ich finde solche Formen keine "Feminisierung der Sprache," als Sick sie nannten. Das ist total Unsinn.
    Auf der anderen Seite hätte ich es lieber, wenn Deutsch vielleicht total neue Wörter benutzen könnte, um Leute zu beschreiben. Ein Beispiel aus Englisch ist das Wort "businessperson," das anstatt "businessman" oder "businesswoman" verwendet wird. Mit diesem Wort macht es nichts, welches Geschlecht der Person ist. Aber vielleicht kann man die Sprache nicht so radikal verändern. Ich verstehe das.
    Also ein Wort, das ich glaube, inklusiv sein muss, ist gerade irgendeines Wort, das mit einem Beruf zu tun hat. Ich glaube, noch heute gibt es Frauen, die sich schuldig fühlen, wenn sie nicht nur Mütter sein wollen. Wenn die Sprache Frauen ermutigt, ihre Berufwünsche zu folgen, werden vielleicht Frauen sich besser fühlen.

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  2. Warum ist Sicks Meinung (in Bezug auf die Feminisierung der Sprache) "total Unsinn"? Gibt es ueberhaupt eine Feminisierung der Sprache? Wenn man der Meinung ist, dass die Sprache (geschichtlich vor diesen grammatischen Aenderungen)nicht diskriminierend ist, ist es vorstellbar, dass man glaubt, dass es tatsaechlich eine Feminisierung der Sprache gab?
    Was ist wichtiger--Gleichheit in der Realitaet oder "sprachliche Gleichheit"? Kann man beides gleichzeitig haben? oder eine ohne die andere?

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  3. Es hat mich noch nie aufgeregt, dass die meisten Wörter für Menschen maskulin sind. MAN wächst einfach damit auf.

    (Wie komisch würde es sein wenn Deutsch bald "frau" benutzt? "Dann könnte frau sagen, dass die zukünftige Generation einfach damit aufwaechst.)

    Weil "Student" kürzer als "Studentin" ist, ist es mir egal wenn ich "Student" genannt werde. Ich fühle mich auch nicht übersehen wenn Leute nur "Studenten" benutzen anstat "Studenten und Studentinnen".
    Ich glaube aber, dass ich so denke weil ich in einer Zeit geboren bin, wo Frauen und Männer relativ gleich behandelt werden. Wenn ich Diskriminierung in einer sexistische Kultur erlebt hätte, würde ich diese Redeweise bestimmt auch wie Viele als ein Nebenerzeugnis männlicher Chauvinismus empfinden.
    (Weiterhin könnte ich auch argumentieren, dass das Pendel jetzt zu der anderen Seite schwingt. Dass ist aber ein Thema für ein anderen Kommentar.)
    Also, meine Meinung über dieses Thema ist teilweise "Lass machen was am leichten ist."

    ABER vorgehenderweise glaube ich auch, dass es die Einstellung hinter den Wörtern alles ausmacht. Man kann den ganzen Tag von "Köchen" und "Studenten" und "Krankenschwestern" reden und total fair sein. Man kann auch immer "KöchInnen" und "StudentInnen" und "KrankenpflegerInnen" benutzen und doch diskriminierend sein.

    -Linda

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  4. Also, es gibt woerter, die eine -in braucht. Diese Woerter sind "weiblich" oder was, aber sie haben noch eine Geschlecht. Waurm ist es nicht sexistisch, wenn eine Wort, dass nicht weiblich oder maskulin sein soll, das ist? Zum Beispiel, konnte eine Frau beleidigt sein, wenn sie einen Rock tragen will? Oder darf ein Mann beleidigt sein, wenn er die Hose traegt?

    Vielleicht sollen alle Nomen neutral sein, so dass wir den Sexismus (warum Maennlich!) besser kaempfen koennen...ich will auch keine mehr Geschlechte auswendig lernen :)

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  5. Ich fand das immer komisch, dass die Deutsche ihre Pluralformen verdoppeln muss-- einmal für Männer und einmal für Frauen, zum Beispiel 'Lehrer/Lehrerinnen' oder 'Schüler/Schülerinnen. Ich weiss, dass die Leute niemand beleidigen will, aber das ist auch eine Art Diskriminismus.Eine Stellung soll ein Name haben, egal wer diese Stellung hat. Ich stimme mit Michael zu. Vielleicht sollen alle Nomen sächlich sind. Solche Änderungen der Sprache würde aber nie passieren, weil sie zu extrem sind. Es hängt davon auf, mit welchen Grammatik jemand aufgewachsen ist.

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  6. Ich glaube, dass beim Geschlecht manchmal wichtig ist. Ich glaube, dass der männliche Begriff zum allgemeinen Sprache ist schon gut. Ich glaube das, weil ich es von Mensch kommen glaube. Bei mir ist es nicht mit dem Mann zu tun. Also nur wenn man mit einer Frau spricht, sollte er(auch meine ich der Mensch, sondern der Man) Ärztin, Postfrau, etc. etc. benutzen.

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